ab 01.01.2019: Neue Meldepflicht der Lehrpersonen an MS bei konkreten Hinweisen der Gefährdung körperlicher, psychischer oder sexueller Integrität eines Kindes

Download
Meldepflicht für Lehrpersonen - Vorlage
Adobe Acrobat Dokument 219.6 KB

Newsletter 2019

Download
Newsletter Frühling 19.pdf
Adobe Acrobat Dokument 744.1 KB
Download
Newsletter Herbst.pdf
Adobe Acrobat Dokument 784.8 KB

Dispensationsgesuch

Download
LP21, Musikschule Kompensation 2018 .pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Mediation

Bei Bedarf einer Mediation können sich Musikschullehrpersonen Bernischer Musikschulen und MusikschulleiterInnen an folgende Stelle der PH Bern melden:

 

PH Bern

Institut für Weiterbildung und Medienbildung

 

Kontakt:

Frau

Priska Hellmüller-Luthiger

Bereichsleiterin Kader-und Systementwicklung

Weltistrasse 40

3006 Bern

Tel. +41 31 309 27 32,Mobil +41 79 799 84 02

priska.hellmueller@phbern.ch

Vorsorge für Musiker-was meint der Experte

Von vielen Musikern - insbesondere freischaffenden - wird erwartet, dass sie das Thema Vorsorge selbst in die Hand nehmen. Dabei sind insbesondere der Koordinationsabzug, die Teilzeit-Anstellung bei mehreren Arbeitgebern und die Anmeldung der selbständigen Erwerbstätigkeit der Kern des Themas.
Hans Brupbacher, Stiftungsratspräsident der Pensionskasse Musik und Bildung, geht das Thema für uns an:

Attraktive Vorsorge


Das Vorsorgeangebot der Pensionskasse Musik und Bildung bietet klare Vorteile für Orchestermusikerinnen und –musiker, Musiklehrpersonen oder anderweitig in Teilzeit angestellte Musikerinnen und Musiker.

Arbeitgeber wie Musikschulen oder andere Bildungsinstitutionen können mittels eines Vorsorgeplanes BV den BVG-Verpflichtungen gegenüber ihren Arbeitnehmern umfassend, bedarfsgerecht, administrativ einfach und preisgünstig nachkommen. Viele Musiklehrpersonen erzielen aber neben ihrem Lohn aus fester Anstellung ein massgebliches Erwerbseinkommen aus mehreren kleinen, unselbständigen Tätigkeiten wie als Orchestermusiker, als Organist, als Chorleiter oder auch aus selbständiger Erwerbstätigkeit. 
  

Massgeschneidertes Angebot für Mehrfach- und Teilzeitbeschäftigte

Wir versichern alle Einkommen ab dem ersten Franken. Wir kennen keine Eintrittsschwelle und auch keinen Koordinationsabzug. Mit den Vorsorgeplänen MV (für Mehrfachbeschäftigte) und SE (für Selbständigerwerbende und Freischaffende) können somit alle Teile des Erwerbseinkommens in die berufliche Vorsorge einbezogen werden und zur Verbesserung der künftigen Vorsorgeleistungen beitragen. Allerdings ist zu beachten, dass die Arbeitgeber gemäss BVG erst ab einem Einkommen von CHF 21‘150.00 verpflichtet sind, ihre Arbeitnehmenden obligatorisch zu versichern. Falls diese Einkommensgrenze aber aus zwei oder drei Anstellungen zusammen erreicht wird, haben sich gemäss Artikel 46 BVG alle Arbeitgeber mit anteilmässigen Beiträgen an der Vorsorge zu beteiligen. Für eine Vorsorgeversicherung im MV-Plan oder SE-Plan können sich alle Personen einzeln bei der PK Musik und Bildung anmelden.
 

Pensionskasse Musik und Bildung

Schon vor bald 40 Jahren hat die PK Musik und Bildung diese spezielle Situation der Mehrfach- und Teilzeitbeschäftigten und Selbständigerwerbenden erkannt und das Vorsorgeangebot auf diese Personen zugeschnitten und immer wieder angepasst.

Details zu den Vorsorgeangeboten für Mehrfach- und Teilzeitbeschäftigte sowie für Selbständigerwerbende sind der Website der Pensionskasse Musik und Bildung www.musikundbildung.ch zu entnehmen.
 
Kontakt:
Pensionskasse Musik und Bildung
Marktgasse 5 4051 Basel
Tel. 061 906 99 00
info@musikundbildung.ch

 

   Quelle: subito mf -  Offizieller Partner des  EOV-SFO.  

Üben in der Mietwohnung-was sind meine Rechte und was sagt überhaupt das Gesetz?

«Wo kein Kläger, da kein Richter», sprich; es kann immer musiziert werden, solange niemand gestört wird.

Deshalb empfehlen wir, auf die Nachbarn zuzugehen, das Gespräch zu suchen und herauszufinden, wann das eigene Üben die Nachbarn minimal stört BEVOR es zum Konflikt kommt.

Gibt es nun doch Ärger, ist gut zu wissen, was die eigenen Rechte sind. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bestimmungen in Hausordnungen, Reglementen aber auch im Zivilgesetzbuch, der kommunalen Polizeiverordnung und im Schweizerischen Obligationenrecht.

Generell gilt: Ein allgemeines Verbot von musizieren im Mietvertrag oder der Hausordnung ist ungültig, tägliches Üben ist ein Persönlichkeitsrecht.
Die Rücksichtnahme auf Nachbarn ist zwar gesetzlich festgehalten (Art. 684 ZGB und Mietrecht: Art. 257f OR), was dies konkret zu bedeuten hat, ist jedoch eine Grauzone.

Was muss ich trotzdem von Gesetzes wegen akzeptieren und respektieren?
- Ruhezeiten: Werktags 12Uhr-13Uhr, Sonn- und öffentliche Ruhetage
- Nachtruhe für musizieren: 20Uhr-8Uhr, im Sommer am Freitag- und Samstagabend erst ab 23Uhr
- Eine Einschränkung der Übezeit auf 2-3 Stunden pro Tag (falls verlangt)
- Ein generelles Verbot besonders lauter Instrumente wie Schlagzeug oder Trompete ist möglich

Konkret kann man mir NICHT verbieten, z.B.:
- am Nachmittag 13-15Uhr Violine zu spielen (ausser an Ruhetagen)
- am Vormittag 10-12Uhr Flöte zu spielen (ausser an Ruhetagen)
- am Abend 18-20Uhr Gitarre zu spielen (ausser an Ruhetagen)

Man KANN mir jedoch verbieten, z.B.:
- am Sonntag Vormittag zu musizieren (Ruhetag!)
- um Mitternacht mein Rezital zu üben (Ruhezeit!)
- in der Wohnung Schlagzeug zu spielen (aussergewöhnlich lautes Instrument)
- täglich 6 Stunden zu üben (im Ermessen des Vermieters)
 
Quelle:  subito mf - Offizieller Partner des EOV-SFO.